E-Mail als Entwurf speichern (manuell vs. automatisch)


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  • #7453
    Micha
    Participant

    Hallo zusammen,

    mir ist tatsächlich erst heute aufgefallen, dass es einen Unterschied in der Speicherung des Entwurfs einer E-Mail gibt:

    1) Automatisch (passiv)
    Wählt man bspw. in einer Akte einen „Beteiligten“ und verfasst eine E-Mail, dann wird diese ungefähr 60 Sekunden nach Start des j-lawyer eigenen E-Mail-Programms automatisch als Entwurf in der Akte gespeichert.

    2) Manuell (aktiv)
    Wählt man bspw. in einer Akte einen „Beteiligten“, verfasst eine E-Mail und speichert diese schon nach kurzer Zeit (also nach weniger als 60 Sekunden nach Start des j-lawyer eigenen E-Mail-Programms) aktiv über den entsprechenden Button als Entwurf, dann wird diese nicht in der zugehörigen Akte, sondern außerhalb der Akte im Ordner „Entwürfe“ unter der Rubrik „Post“, näherhin „E-Mail“ gespeichert.

    Mir erschließt sich der Gedanke zwischen diesem offensichtlich bewusst gewählten Verhalten nicht ganz, da es bei mir eher für Verwirrungen und Sucherei sorgt.
    Der einzige Unterschied zwischen 1) und 2) aus Sicht des Bedieners ist doch nur, dass man mit 2) dem automatischen Speichern quasi zuuvorkommt – das kann hier und da schon mal der Fall sein, wenn die E-Mail kurz ist.

    Hinzu kommt, dass bei Doppelklick auf einen in der Akte gespeicherten E-Mail-Entwurf nach Klick auf den Botton „Bearbeiten“ dieser zwar geändert/ergänzt werden kann, dass zuvor beschriebene Verhalten aber beibehalten bleibt:
    Klickt man schon nach kurzer Zeit auf den Button „als Entwurf im Postfach speichern“, verbleibt der zuvor angewählte E-Mail-Entwurf unverändert in der Akte.
    Wartet man 60 Sekunden ohne manuelle Speicherung, dann wird der geänderte/ergänzte E-Mail-Entwurf als weiterer Entwurf vollständig in der Akte abgespeichert.

    Persönlich hätte ich die Speicherung des Entwurfs grundsätzlich in der jeweiligen Akte erwartet, und zwar unabhängig davon, ob die Speicherung nach einer Zeit automatisch oder schon nach kurzer Zeit händisch, also manuell durch aktives Klicken des Speicherbuttons erfolgt.
    Gleiches für den Fall, dass man einen in der Akte gespeicherten E-Mail-Entwurf überarbeiten möchte.

    Oder habe ich hier etwas übersehen, einen Denkfehler (oder gar einen Bug bei mir)?

    Zur Info: ich nutze die aktuelle Version 3.4.0.4.

    #7454
    j-lawyer.org
    Keymaster

    Das automatische Speichern ermöglicht es, den Vorgang abzubrechen und die Mail später weiter zu bearbeiten. Der Aktenbezug bleibt erhalten – es handelt sich um ein Dokument in der Akte.

    Das explizite Speichern als Entwurf speichert die Nachricht im IMAP / Office 365-Postfach, bspw. um mit einem externen Mailprogramm weiterarbeiten zu können (bspw. um PGP-verschlüsselt zu senden).

    VG

    #7455
    Micha
    Participant

    Das ging schnell 🙂

    Vielen Dank für die Erläuterung des Grundgedankens hinter diesem dann offensichtlich doch gezielt so eingestellten Speicherverhalten.

    Hiernach ist grundsätzlich immer nur der nach 60 Sekunden vorhandene Inhalt eines E-Mail-Entwurfs in der Akte gespeichert – ganz gleich, ob dieser lediglich die Signatur oder weiteren geschriebenen Inhalt enthält.
    Auch wenn ich eine halbe Stunde damit verbringe, eine ausführliche E-Mail zu verfassen, wird deren Inhalt nirgendwo automatisch gespeichert.
    Selbst dann nicht, wenn beim Schließen des Fensters die aufpoppende Frage „Möchten Sie den gespeicherten Entwurf behalten?“ mit „Ja„beantwortet wird.

    Nur um eine mögliche Verbesserung anzuregen, erlaube ich mir diese Einstellung als wenig praktikabel einzuschätzen.

    Mich würde daher wirklich interessieren, wie andere Nutzer hier in der Praxis verfahren.

    Meine Gedanken dazu:
    Es wäre es überaus hilfreich, wenn die automatische Speicherung eines E-Mail-Entwurfs in der Akte standardmäßig bereits nach dem ersten geschriebenen Zeichen erfolgen würde.
    Jede weitere Speicherung könnte dann vorteilhafterweise den zuletzt gespeicherten Stand überschreiben.
    Auch beim Schließen des E-Mail-Fensters sollte – ganz ohne Nachfrage – der letzte Stand automatisch in der Akte gespeichert werden (bzw. den Stand davor einfach überschreiben).
    Denn wenn ich einen E-Mail-Entwurf wirklich nicht haben will, lösche ich diesen i.d.R. bewusst selbst aus der Akte (der zur Sicherheit auch erstmal im Papierkorb landet).
    Dann könnte der jetzige „als Entwurf im Postfach speicher“-Button auch weiterhin dazu genutzt werden, den E-Mail-Entwurf im IMAP / Office 365-Postfach abzuspeichern, sofern der Nutzer gezielt beabsichtigt, diesen in einem externen Mailprogramm weiterzubearbeiten (bspw. um PGP-verschlüsselt zu senden).
    Beim Klick auf besagten Button könnte der E-Mail-Entwurf gleichzeitig aus der Akte gelöscht werden, da er ja dann darin keinen Sinn mehr macht.

    Just my two cents 🙂

    #7456
    j-lawyer.org
    Keymaster

    Der Entwurf in der Akte wird automatisch und zyklisch gespeichert. Schreibt man eine Stunde lang an der Mail, sollten nur die letzten 60s (max.) verloren gehen. Ist das nicht der Fall?

    #7457
    Micha
    Participant

    Oh, nein, bei mir wird nur das in der Akte gespeichert, was nach 60 Sekunden vorhanden war.

    Habe das jetzt gerade nochmals simuliert und kann genau dieses Verhalten bestätigen.

    Daher erscheint auch die beim Schließen des Fensters aufpoppende Frage „ Möchten Sie den gespeicherten Entwurf behalten? “ eher sinnfrei, wenn beim anschließenden Klick auf „ Ja “ nicht der dann gültige Stand abgespeichert wird.

    Ist das nur bei mir so?

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